Taufe

Der Taufgottesdienst

Taufen werden in der Regel während des Sonntags-Gottesdienstes in unserer Kirche gefeiert. In der Reformierten Kirche ist die Babytaufe üblich – es werden aber immer wieder auch ältere Kinder und Jugendliche getauft, auch eine Erwachsenentaufe ist möglich.

Die Anmeldung zur Taufe

Bitte melden Sie die Taufe möglichst frühzeitig bei Ihrem Pfarrer an. Er wird Ihnen das Taufdatum bestätigen und mit Ihnen einen Termin für ein Taufgespräch ausmachen.

Das Taufgespräch

Das Taufgespräch mit dem Pfarrer findet üblicherweise bei Ihnen zu Hause statt. Es ist eine gute Gelegenheit, sich gegenseitig (besser) kennenzulernen. Im Besonderen geht es um die Taufe Ihres Kindes: Der Ablauf des Gottesdienstes; Was Sie mit der Taufe verbinden bzw. was Ihnen die Taufe bedeutet. Der Pfarrer wird Ihnen seinerseits erzählen, was ihm bei der Taufe besonders wichtig ist.

Die Bedeutung der Taufe

Das Wort „Taufe“ stammt vom griechischen „baptismos“ = „Eintauchen“ ab. Durch das Benetzen der Stirn mit Wasser und den Worten „Ich taufe dich auf den Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ durch den Pfarrer wird Ihr Kind unter den Segen Gottes gestellt.
Wer getauft ist, gehört zur weltweiten christlichen Kirchen-Familie, wie es im „Unservater“-Gebet zum Ausdruck kommt.

Diese Taufpraxis geht auf Johannes den Täufer zurück (Mk. 1,2-8; Mt 3,1-12): Jesus hat sich von Johannes taufen lassen, aber er und seine Jünger haben selbst nicht getauft. Erst nach dem Tod und der Auferstehung von Jesus führte die Urgemeinde die Aufnahme in die Gemeinde durch die Taufe auf den Namen Jesu Christi ein: der sog. Taufbefehl Mt 28,18-20 weist darauf hin.

Die Eltern

Die Eltern müssen nicht beide Mitglied der Reformierten Kirche sein: Wichtig ist, dass mindestens einer der Partner der Reformierten Kirche angehört.
Falls die Elternteile verschiedenen Konfessionen angehören, sollten Sie sich überlegen, in welcher Konfession Sie Ihr Kind in den Religionsunterricht schicken wollen. Es ist dann sinnvoll, die Taufe in derselben Kirche zu vollziehen.
Falls ein Elternteil keiner christlichen Kirche angehört, klären Sie bitte vor der Taufe ab, wie Ihr Partner/Ihre Partnerin zur christlichen Erziehung Ihres Kindes steht.

Das Patenamt

Rein formal kann jede Person, die einer christlichen Kirche angehört und älter als 16 Jahre ist, das Patenamt übernehmen. Wenigstens ein Pate sollte der Reformierten Kirche angehören. Neben diesen formalen Bedingungen steht Ihre persönliche Entscheidung. Der Götti oder die Gotte verspricht, dem Kind eine gute Freundin / ein guter Freund zu sein.

Die Paten sind Taufzeugen und versprechen, den Eltern bei der christlichen Erziehung ihres Patenkindes zur Seite zu stehen. Deshalb ist es wesentlich, daß die Paten Ihres Kindes Menschen sind, die versuchen, im christlichen Sinne zu leben. Sie sollten ihnen zutrauen können, daß sie für das heranwachsende Kind auch in Lebens- und Glaubensfragen Ansprechpartner sind.

Fotografieren im Gottesdienst

Sofern es den Gottesdienst nicht stört, darf fotografiert werden.